Ostereier-Nest

Zur Osterzeit werden Eier nicht nur liebevoll gefärbt und versteckt, sondern auch mit Appetit verzehrt. Laut Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) verbrauchte im Jahr 2017 im Durchschnitt jeder Einwohner in Deutschland 230 Eier, das entspricht umgerechnet etwa viereinhalb Eier pro Woche.

Anhand aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse im Zusammenhang mit Krankheitsrisiken kann derzeit keine Obergrenze für den Eierverzehr abgeleitet werden. Maßvoll genossen, können Eier den Speiseplan ergänzen und Bestandteil einer vollwertigen Ernährung sein. Wenn gesunde Menschen zu Ostern mehrere Eier essen, ist das gesundheitlich wohl nicht bedenklich.

Eier enthalten wichtige Nährstoffe wie biologisch hochwertiges Protein, Vitamin A, D und B-Vitamine sowie Mineralstoffe. Eine unbegrenzte Menge ist im Rahmen einer pflanzenbetonten Ernährung dennoch nicht zu empfehlen. Das Eigelb ist fett- und cholesterinreich.

Der DGE-Ernährungskreis[1] bietet eine einfache und schnelle Orientierung für eine gesundheitsfördernde Lebensmittelauswahl. Tierische Lebensmittel wie Eier ergänzen hier in kleinen Mengen den Speiseplan. Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung gibt die DGE einen Orientierungswert von bis zu drei Eiern wöchentlich an. Den größten Anteil einer gesundheitsfördernden Lebensmittelauswahl machen Gemüse, Obst und Getreideprodukte, am besten aus Vollkorn, aus.

Weitere Informationen, wie man die Lebensmittelvielfalt bewusst und ausgewogen genießen kann, geben die 10 Regeln der DGE[2].

[1] https://www.dge.de/ernaehrungskreis

[2] https://www.dge.de/10regeln/