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Die große Mehrheit in Deutschland treibt Sport: manche möchten einfach fit bleiben – und das bis ins hohe Alter, andere möchten es nach einer Erkrankung oder Verletzung wieder werden. Sport kann ein wichtiger Eckpfeiler sein bei der Gewichtsabnahme. Wieder andere verfolgen ihre Sportart ambitioniert und haben sich leistungsorientiert Ziele gesetzt.

Ob sie in Vereinen aktiv sind oder alleine Sport machen, alle möchten ihre persönlichen Ziele erreichen: sei es Spaß, Geselligkeit, Gesundheit oder eine optimale Wettkampfvorbereitung.

Eine dazu passende Ernährung unterstützt dabei, diese Ziele zu erreichen. Für den Leistungssport gibt nationale und internationale Empfehlungen, aber wie sieht es für den Breitensport aus? Eine ausgewogene, vielseitige Ernährung und eine gute Flüssigkeitsversorgung ist die Grundlage für jeden Sportler. Ob darüber hinaus eine besondere Ernährung oder gar Nahrungsergänzungsmittel notwendig sind, mit dieser Frage hat sich die Arbeitsgruppe Sporternährung  der DGE beschäftigt. Sie hat Empfehlungen bzw. Standards zu besonderen Ernährungsbedürfnissen von Leistungssportlern und ambitionierten Freizeitsportlern erarbeitet, die als Positionspapiere zu verschiedenen Schwerpunkten veröffentlicht wurden.

Flüssigkeitsmanagement im Sport

Welche Bedeutung hat ein ausgeglichener Flüssigkeits- und Elektrolythaushalts für die sportliche Leistungsfähigkeit? Wo hilft mir eine gute Flüssigkeitszufuhr bei einer sportlichen Belastung, wann wird es zu viel? Die Position beantwortet Fragen zum Flüssigkeitsverlust im Sport vor, während und nach der Belastung, Auswirkungen eines Flüssigkeitsmangels, Empfehlungen zur Flüssigkeitszufuhr und informiert auch zum Thema Hyponatriämie oder absichtliche Dehydratation in Gewichtsklassensportarten.

Positionspapier: Flüssigkeitsmanagement im Sport


Energiebedarf im Sport

SportlerInnen haben besondere Ernährungsbedürfnisse. Sportler*innen sind keine homogene Gruppe, sondern unterscheiden sich in zahlreichen Faktoren, die Einfluss auf den Energie- und Nährstoffbedarf haben, (z. B. Körpergewicht, Körpergröße, Körperzusammensetzung, Trainingsinhalte, -dauer, -intensität). Ebenso ist zu berücksichtigen, dass SportlerInnen je nach Trainings- und Wettkampfphase innerhalb des Jahreszyklus, aber auch innerhalb einer Woche die Intensität und Dauer einer Trainingsbelastung sehr unterschiedlich gestalten.

Positionspapier: Energiebedarf im Sport


Fette in der Sporternährung

Bei ambitionierten Breiten- und Leistungssportler*innen spielen im Gegensatz zur Bedeutung der Kohlenhydrate im Ausdauersport und der Proteine im Kraftsport eher eine untergeordnete Rolle. Im Wesentlichen gelten dieselben Empfehlungen wie für die gesunde Allgemeinbevölkerung. Die Ernährung von ambitionierten Breiten- und LeistungssportlerInnen sollte höchstens 30 und mindestens 20 En% Fett liefern, wobei ein gesundheitsförderliches Fettsäuremuster zu berücksichtigen ist.

Positionspapier: Fette in der Sporternährung


Kohlenhydrate in der Sporternährung

Kohlenhydrate spielen eine wichtige Rolle bei der Energieversorgung von Sportler*innen. Ausdauersportler*innen wird ein hoher Anteil an Kohlenhydraten in der täglichen Ernährung empfohlen. Die genaue Menge richtet sich dabei nach dem Körpergewicht und dem Umfang der körperlichen Aktivität.

Positionspapier: Kohlenhydrate in der Sporternährung


Proteinzufuhr im Sport

Eine ausreichende Proteinzufuhr ist für den menschlichen Organismus von elementarer Bedeutung. Proteine erfüllen im Körper viele wichtige Rollen und hat auch im Sport einen großen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit, Muskelmasse und Regeneration.

Positionspapier: Proteinzufuhr im Sport


Mineralstoffe und Vitamine im Sport

Eine individuelle Zufuhr an Mineralstoffen und Vitaminen, die den Bedarf des Sportlers deckt, ist für die Gesundheit und Leistungsfähigkeit essenziell. Abhängig von der Trainingsdauer, -intensität, -häufigkeit und der Sportart ist ein erhöhter Energieverbrauch oder erhöhte Mikronährstoffbedarfe zu erwarten.

Positionspapier: Mineralstoffe und Vitamine im Sport


Sicherheitsaspekte bei Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) im Sport

Eine ausgewogene und den Bedürfnissen angepasste Ernährung ist ein grundlegendes Erfordernis für Sportler*innen und eine der Voraussetzungen für gute sportliche Leistungen. NEM stellen keine Ersatz für eine ausgewogene Ernährung dar.

Die Verwendung von NEM bzw. Produkten, sollte im Sportbereich nicht unkritisch erfolgen. Mögliche Risiken wie eine unbeabsichtigte Verletzung von Anti-Dopingregularien oder mögliche gesundheitliche Risiken sollten berücksichtigt werden.

Positionspapier: Sicherheitsaspekte bei Nahrungs­ergänzungsmitteln im Sport


Veranstaltungen der DGE-Sektion Niedersachsen:

Seminar „Sport und Ernährung“ am 27.09.2021 10.00 – 18.00 Uhr/ 28.09.2021, 9.00 – 14.30 Uhr

22. Niedersächsisches Ernährungsforum „Ernährung im Sport – (k)ein Gewinn?!“ in Hannover am 24. Oktober 2018

Arbeitstagung „Sporternährung praxisnah – top trainiert“ und ernährtder DGE in Bonn am 20./21. September 2017