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Zum diesem Ergebnis kommen die beteiligten Wissenschaftler*innen, die an der Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL) beteiligt waren. Sie wurde von der Bundesregierung eingesetzt.

„Es waren sehr zeitaufwändige Dialogprozesse, aber es ist gelungen, mit Hilfe wissenschaftlicher Ergebnisse eine fundierte und dialogförderliche Basis für die vorher teilweise sehr verhärteten Verhandlungen zwischen den verschiedenen Organisationen der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette und den Verbänden des Verbraucher-, des Natur-, Tier- und Umweltschutzes zu entwickeln. Alle haben mit und voneinander gelernt.“, so Prof.in Hiltrud Nieberg vom Thünen-Institut. Die Wissenschaftler*innen in der ZKL haben viele der Gesprächsrunden moderiert und versucht, den Stand der wissenschaftlichen Forschung einzubringen. Prof.in Ute Knierim von der Universität Kassel fasst die Kernaussage zusammen: „Der Abschlussbericht macht deutlich, dass die Landwirtschaft sich der großen Transformation zu mehr Umwelt- und Tierschutz stellt und sie mitgestalten will. Allerdings kann sie diese nicht allein aus eigener Kraft stemmen; es handelt sich um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe mit Verbindungen in viele Lebensbereiche.“

Die komplette gemeinsame Pressemitteilung zur Verabschiedung des Abschlussberichtes der Zukunftskommission Landwirtschaft durch die in der Kommission mitwirkenden Wissenschaftler*innen können Sie hier nachlesen.

Quelle: Georg-August-Universität Göttingen