Ernährung in Kliniken

Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. - Sektion Niedersachsen

Die Zufriedenheit mit der Verpflegung trägt maßgeblich zum Wohlbefinden in der Klinik bei.

Während für die Klinik vor allem die Versorgung der Patient*en im Vordergrund steht, wünschen sich diese eine vielseitige und genussvolle Verpflegung. Die Zufriedenheit mit der Verpflegung hat einen Einfluss auf die medizinische Behandlung und wie die Klinik beurteilt wird.

Viele Erkrankungen erfordern eine bestimmte Ernährungsweise, die zudem Beschwerden lindern und für ein größeres Wohlbefinden sorgen können. Dazu kommt, dass nicht selten die Patient*innen bereits mit einer Mangel- oder Überernährung in die Klinik kommen. Das hat negative Auswirkungen auf den Gesundheitszustand und können zu einem verzögerten Heilungsverlauf führen. Eine qualitativ hochwertige Verpflegung kann dem entgegenwirken und zudem eine Orientierung für die Ernährung nach dem Klinikaufenthalt geben.

Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. - Sektion Niedersachsen

Seminar-Angebot für Fachkräfte der Klinik- und Betriebsverpflegung der DGE e.V.

DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung in Kliniken

Der „DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung in Kliniken” gibt Hilfestellung, wie ein gesundheitsförderndes und nachhaltiges Verpflegungskonzept umgesetzt werden kann. Praxisbezogen erläutert der DGE-Qualitätsstandard, wie konkret eine ausgewogene und nachhaltige Lebensmittelauswahl sowie an die Speiseplanung und -herstellung aussehen kann. Berücksichtigt werden auch die Rahmenbedingungen in Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken und rechtliche Bestimmungen zu Hygiene und Kennzeichnung. Er richtet sich an Verantwortliche für die Verpflegung in Krankenhäuser und Rehabilitationskliniken.

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Neben hilfreichen Medien wie den DGE-Qualitätsstandard, der Checkliste für die Verpflegung in Kliniken  oder der Möglichkeit eines Online-Speiseplancheck, finden Sie u.a. Praxisbeispiele auf den Seiten von Station Ernährung – Vollwertige Verpflegung in Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken.

Eine Auswahl der DGE-Medien

> REZEPTDATENBANK
> SPEISEPLÄNE
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. - Sektion Niedersachsen

Leitfaden Ernährungstherapie in Klinik und Praxis (LEKuP)

Eine erfolgreiche Behandlung von Erkrankungen schließt oft auch eine gezielte Ernährungsumstellung ein. Auf der Grundlage evidenzbasierter Leitlinien entwickelten verschiedene Fachgesellschaften und Berufsverbände den “Leitfaden Ernährungstherapie in Klinik und Praxis (LEKuP)”.  Der LEKuP hat zum Ziel Akteuren in der Klinik, Arztpraxis und Pflege eine Orientierungshilfe für eine moderne ernährungsmedizinische Versorgung zu geben.

Am LEKuP waren beteiligt:

  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) und
  • Deutsche Akademie für Ernährungsmedizin e. V. (DAEM)

In enger Zusammenarbeit mit:

  • Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin e. V. (DGEM)
  • Bundesverband Deutscher Ernährungsmediziner e. V. (BDEM)
  • Deutschen Adipositas-Gesellschaft e.V. (DAG)
  • Verband der Diätassistenten – Deutscher Bundesverband e. V. (VDD) und BerufsVerband Oecotrophologie e. V. (VDOE)
> Download LEKuP
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. - Sektion Niedersachsen - nutritionDay

nutritionDay

Der nutritionDay ist eine jährlich stattfindende Initiative, die die Ernährungssituation von Patient*innen und Bewohner*innen in Einrichtungen des Gesundheitswesens verbessern möchte. Krankenhäuser und Senioreneinrichtungen auf der ganzen Welt nehmen an diesem Tag an der Erhebung teil, um die Ernährungsversorgung auf ihrer Station oder ihrem Wohnbereich darzustellen und international mit anderen Einrichtungen zu vergleichen.

Die Webseite nutritionDay worldwide informiert, wie Kliniken und Senioreneinrichtungen am nutritionDay teilnehmen können und stellt Fragebögen für Pflegekräfte und Patient*innen bzw. Bewohner*innen zur Verfügung (in unterschiedlichen Sprachen, anonym verarbeitet und veröffentlicht). Nach der Teilnahme erhalten die Stationen oder Wohnbereiche einen Ergebnisbericht, der ihnen dabei hilft, die Stärken und Schwächen zu identifizieren, um gegebenenfalls Maßnahmen und strukturelle Veränderungen ergreifen zu können. Zudem kann ein Zertifikat erworben werden.